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Die Ernährung von Zierfischen PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 18. November 2008 um 13:15 Uhr
A. macmasteriDie richtige Ernährung unserer Fische ist von größter Bedeutung. Nicht nur, dass eine abwechslungsreiche und Naturnahe Fütterung die Gesundheit, das Wohlbefinden, die Vitalität und den Fortpflanzungstrieb positiv beeinflusst, sondern auch die Wasserqualität in unseren Aquarien mit bestimmt.

Bei der richtigen Ernährung unserer Fische sollten wir auf natürliche Futtermittel, wie sie sie auch in der Natur finden und fressen würden, zurückgreifen - verschiedenes Lebend- und Pflanzenfutter!

Dies ist heute kein Problem mehr. In jedem gut sortierten Aquaristikgeschäft wir deine große Auswahl an Lebendfutter angeboten. Oder noch besser, wir gehen zu einer natürlichen Futterquelle, dem nächsten Teich oder der eigenen Regentonne und fangen selber. Und sollte man mal kein Lebendfutter bekommen, kann man auch auf gefrorstetes Futter zurückgreifen. Durch die Fütterung von Lebendfutter behalten die Fische ihren natürlichen Jagdinstinkt und bleiben Fit und Gesund, was zum Wohlbefinden beiträgt. Dies spiegelt sich dann in leuchtenden Farben, Fortpflanzungsbereitschaft und Vitalität wieder. Durch abwechslungsreiches Futter bekommen die Fische alle Lebensnotwendigen Nährstoffe und Vitamine die sie für ein gesundes Leben brauchen.

Auch das Fressverhalten seiner Fische, die man pflegt sollte man kennen. Fische werden auf Grund ihres Fressverhaltens in folgende 3 Gruppen unterteilt.:

  • carnivore (fleischfressende) Fische
  • omnivore (allesfressende) Fische
  • herbivore (pflanzenfressende) Fische

 

Die meisten Fische gehöhren in die beiden letzteren Gruppen. Zur ersten Gruppe gehöhren Fische, die auf Grund ihrer meist räuberischen Lebensweise, sprich sie fressen andere Fische, eher nicht für die Haltung eines Hobby-Aquarianers geeignet sind.

Doch was hat das Füttern mit der Wasserqualität in unseren Aquarien zu tun?
Nahrung, die von den Fischen schwer, oder gar nicht verdaut werden kann, wird von den Fischen ganz oder teilweise wieder ausgeschieden. Diese Ausscheidungen und zusätzliche Futterreste die bei der täglichen Fütterung übrig bleiben, dienen so den Bakterien als Nahrung, die sich so vermehren und die Keimzahl des Wassers erhöhen. Was mit unter zu erhöhtem Risiko von Fischkrankheiten führen kann. Wenn dann noch eine einseitige Ernährung der Fische hinzukommt, und so die Abwehrkräfte der Fische geschwächt werden, sind Krankheiten vorprogrammiert. Durch eine ausgewogene Ernährung können Krankheiten jedoch vorgebeugt werden.

Doch nicht nur die Fütterung von dem Pfleger führt zu einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung... nein, sondern auch, dass was in unseren Aquarien ohne unser zu tun entsteht ist gutes Futter! Der Bodenmulm der in Aquarien entsteht. Jeder Fisch durchkaut auf seiner Futtersuche den Mulm und nimmt so Kleinstlebewesen auf, die sich dort angesiedelt haben. Und auch an veralgten Stellen wird mal rumgezupft, wo auch wieder Einzeller und Pflanzenteile mit aufgenommen werden. All dies führt mit zu einer abwechslungsreichen Ernährung. Doch diese „geheimen" Futterquellen werden oft durch den übermütigen und säuberungsvernatischen Aquarianer durch übermäßige Pflegemaßnahmen zerstört.

Farbe, natürliches Verhalten, Wachstum, Fortpflanzung, Widerstandsfähigkeit und Gesundheit der Fische hängt von einer gesunden Ernährung und einem gut laufenden, kleinen Ökosystem Aquarium ab. Und wir können dazu beitragen!

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 11. März 2009 um 21:24 Uhr
 
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