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Lebendfutter PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 19. November 2008 um 16:22 Uhr

Verschiedenes Lebendfutter sollte bei allen Aquarianern an erster Stelle der Futterauswahl stehen. Natürlich immer in Bezug auf die Nahrungsbedürfnisse der gepflegeten Fische. Hier muss das Fressverhalten Berücksichtigung finden.

Die Vorteile des Lebendfutters liegen darin, dass die natürlichen Verhaltensweisen der Fische gefördert und erhalten bleiben (z. B. Jagdinstinkt). Zusätzlich werden durch den Darm und die Darmflora des noch lebenden Futtertiers, der Darm und die Verdauung der Fische mit unterstützt. Da die Futtertiere vorher auch gefressen haben, bekommen die Fische auch solche Nahrung (kleinste Algen und Kleinstlebewesen), die sie selbstständig nie hätten aufnehmen können, was zusätzlich zu einer Abwechslungsreichen Ernährung führt.

Auch das Vorurteil, man könne sich durch die Fütterung von Lebendfutter Krankheiten einschleppen, ist heut zu tage fast auszuschließen. Wenn man auf das im Handel erhältlichen Lebendfutter zurückgreift oder eigene Futtertierzucht betreibt. Das im Handel erhältliche Lebendfutter wird heute in industriellen Zuchtanlagen gezüchtet. So ist die Einschleppung von Fischparasiten eher gering. Jedoch ist auch hier bei dem Kauf auf Qualität zu achten.

Wie verfüttere ich nun das Lebendfutter?
Das Lebendfutter wird in kleinen Tütchen mit Wasser verkauft. Dieses Wasser sollte unbedingt vorher weggeschüttet werden. Es enthält Ausscheidungen der Futtertiere, die eine erhöhte Konzentration von stickstoffhaltigen organischen Verbindungen zur Folge haben. Bei größeren Futtertieren wie Mückenlaven kann man das Tütchen mit den Futtertieren vorher in ein feines Teesieb schütten. So läuft das „dreckige" Wasser ab. Bei kleineren Futtertieren wie z. B. Wasserflöhe sollte man ein Artemiasieb nehmen. Anschließend sollten die Futtertiere noch mit reichlich Leitungswasser abgespült werden. So, sollten sie dann sofort verfüttert werden.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 11. März 2009 um 21:29 Uhr
 
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