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Die Haltung von Corydoras aeneus ist eher unkompliziert. Im Hinblick auf die Wasserwerte sind C. aeneus nicht sehr empfindlich. Weiches, saures Wasser kommt ihnen aber sehr entgegen. Bei der Haltung von Corydoras (nicht nur bei dem C. aeneus) sollte man besonders auf den Bodgrund achten! Da Corydoras bei der Nahrungssuche und -aufnahme den Boden durchwühlen, stecken sie auch mal mit dem Kopf bis zu den Augen im Bodengrund. Daher ist dem Bodengrund im Aquarium besondere Aufmerksamkeit zu schencken! Vorzusiehen ist ein Sandboden. Oder feiner angerundeter (!) Kies. Ist der Bodengrund schafkantig können sich die Corydoras beim durchwühlen des Bodengrunds die empfindlichen Barteln verletzen oder gar abschneiden. Die Barteln sind wichtige Sinnesorgane. Sie dienen den Corydoras nicht nur in der Dunkelhei zur orientierung, sonder auch das Futter zu erschmecken. Sind die Barteln einmal ab, wachsen sie auch nicht mehr nach. Das hat zur Folge, dass die Corydoras sich nicht mehr wohlfühlen und auch scheu werden. Ebenfalls sind sie durch das unwohlsein auch anfälliger für Krankheiten, die im schlimmsten Fall zum Tod der Corydoras führen können!
Bei der Einrichtung eines Beckens, wo später einmal Corydoras gepflegt werden sollen, sollte man auch auf genügend Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten achten. Diese dienen auch dem Wohlbefinden der Corydoras. Dazu zählen Höhlen, sowie eine dichte Randbepflanzung. Bei mir wird gerne eine kleine Kokusnusshöhle in Anspruch genommen. Oder sie nutzen den Unterschlupf unter einer Wurzel oder vestecken sich hinter einer Wand mit Lavasteinen. Wenn es nachschub an Laub in ihrem Becken gibt, wird auch diese Laubschicht gerne mal genutzt.
Die Ernährung
Die Grundlage der Ernährung, bei mir, dienen die verschiedensten Futtertabletten. Diese sollte nicht zu hart sein, da die Corydoras keine Beiß- oder Raspelwerkzeuge besitzen, sonder eher an den Tabletten lutschen. Da sich Corydoras aber in der Natur vorwiegend von Lebendfutter ernähren, gebe ich mindestens 2-3 mal in der Woche Lebendfutter. Sollte ich mal kein Lebendfutter von guter Qualität bekommen, verwende ich auch gerne Frostfutter. Auch hier sollte man auf Qualität achten (näheres zu Lebend- und Frostfutter findet ihr unter den Links). Besonders Beliebt sind rote Mückenlarven und Tubifex. Diese sinken auch direkt zu Boden. Wenn man als Beibesatz verfressene Salmler hat, wie bei mir in dem 160er, sollte man darauf achten, das auch die am Bodenlebenden Corydoras was abbekommen. Da nützt auch das am schnellsten sinkende Futter nix ;-). Interessant wird es dann, wenn die roten Mülas oder die Tubifex versuchen sich in den Bodengrund zu verstecken. Dann wird das Becken ein mal komplet umgegraben. Auch gefriergetrocknetes Futter (FD-Futter) wird gerne genommen. Wie mann das besser Verfüttern kann, findet ihr unter Tipps & Tricks . Aber auch Gurke wird gerne mal Probiert. Sowie auch Granulat und Flockenfutter. Eigentlich alles was eßbar ist und auf den Boden fällt ;-).
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Zuletzt aktualisiert am Montag, 26. Januar 2009 um 17:04 Uhr